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FAQs

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet der Begriff RDKS?

Der Begriff „Reifendruckkontrollsystem“ (RDKS) wird gemäß der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 wie folgt definiert: „Reifendrucküberwachungssystem“ ist ein System, das an einem Fahrzeug angebracht ist und den Reifendruck oder die Druckschwankungen im Laufe der Zeit bewertet und dem Benutzer während der Fahrt entsprechende Informationen übermitteln kann [Reg. 661, 2009].

Central Tire Inflation Systems (CTIS) ist ein System, das in jedem Reifen eines Fahrzeugs eine Luftdrucksteuerung bietet, um die Leistung auf verschiedenen Oberflächen zu verbessern, z. B. durch Verringern oder Erhöhen des Luftdrucks. CTIS sind in dieser Überprüfung nicht enthalten, da sie nicht in die Definition von RDKS fallen. Es sind auch keine „externen“ Reifendrucküberwachungssysteme enthalten, die den Reifendruck auf der Grundlage einer Messung des Reifendruckbereichs überwachen.

Welche Vorschriften gibt es aktuell für Fahrzeuge (Klasse M1) und leichte Nutzfahrzeuge (LNF)?

Um die Emissionen im Straßenverkehr zu verringern, hat die Europäische Kommission eine Strategie für leichte Nutzfahrzeuge (LNF) umgesetzt, mit dem Ziel, die durchschnittlichen CO2-Emissionen zu begrenzen. Die Verordnung (EG) Nr. 443/2009 und die Verordnung (EU) Nr. 510/2011 enthalten verbindliche CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge.

Ist ein RDK-System Pflicht für LNF und SNF?

Bisher gibt es keine RDKS-Verordnung für LNF und SNF. Während für Fahrzeuge der Klasse M1 im Jahr 2012 für neue Fahrzeugtypen und ab 2014 für alle Fahrzeuge (Verordnung (EG) Nr. 661/2009) RDKS vorgeschrieben wurde, gelten für LNF und SNF keine derartigen verbindlichen Anforderungen, auch wenn ein RDKS möglicherweise zur Verringerung des LNF- und SNF-Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen beitragen könnte.

Welche Vorteile hat das RDKS-System für unsere Umwelt?

Reifen mit Minderfülldruck haben einen höheren Rollwiderstand als Reifen, die mit dem angegebenen Reifenfülldruck eingesetzt sind. Dies führt zu einem Anstieg des Kraftstoffverbrauchs, was bedeutet, dass mehr CO2 und andere Schadstoffe emittiert werden. Durch die Verwendung eines RDKS können Reifen mit abweichendem Fülldruck verhindert werden, und zeigen daher aufgrund der geringeren Emissionen einen ökologischen Nutzen.

Die CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge (SNF), die etwa ein Viertel der CO2-Emissionen im Straßenverkehr ausmachen, sind derzeit nicht reguliert. Infolge der anhaltenden Zunahme des Frachtvolumens in der EU (außer 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise) sind diese Emissionen trotz einiger Verbesserungen beim Kraftstoffverbrauch und der CO2-Ausstoß der Fahrzeuge gestiegen. Im Juni 2007 forderte der Rat die Kommission auf, „politische Instrumente und Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen dieser Fahrzeuge zu entwickeln und umzusetzen“. In ihrer Mitteilung „Eine europäische Strategie für saubere und energieeffiziente Fahrzeuge“ vom April 2018 kündigte die Kommission an, sie werde eine Strategie für den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge vorschlagen.

Welche Sicherheitsvorteile hat das RDKS-System für den LKW-Fahrer?

Das dynamische Verhalten eines Reifens (z. B. Bremsweg und Seitenstabilität) ist eng mit dem eingestellten Fülldruck verbunden. Ein Minderfülldruck kann zu einer Verringerung der Fahrzeugstabilität in sicherheitskritischen Situationen führen (z. B. schnelle Lenkreaktion, Kurvenfahren, Bremsen während des Kurvenfahrens), was die Unfallgefahr erhöht. Eine extreme Fülldruckabweichung kann zu einer thermischen und mechanischen Überlast und anschließender, plötzlicher Zerstörung des Reifens selbst führen. Die Verwendung von RDKS kann abweichende Fülldrücke verhindern und hat daher einen Sicherheitsvorteil, der auf die Aufrechterhaltung der Fahrzeugstabilität zurückzuführen ist.

Welche wirtschaftlichen Vorteile können durch die Verwendung des RDK-Systems erzielt werden?

Das TYLOGIC® RDK System kann aus mehreren Gründen zu einer Senkung der Betriebskosten und der gesellschaftlichen Kosten führen:

  • durch verbesserten Rollwiderstand
  • reduzierte Wartungskosten
  • verlängerte Lebensdauer von Reifen
  • optimierte Prüfintervalle
  • reduzierte Reifenausfälle
  • reduzierte Breakdown-Kosten
  • Verringerung der externen Kosten
  • reduzierte Unfallzahlen (Todesfälle, Verletzungen und Staus)
  • reduzierte Emissionsmenge
Wie lange beträgt die Lebensdauer der Sensoren?

Die Lebensdauer der Sensoren hängt bei dem TYLOGIC® System von der Laufzeit Batterie des RDKS-Sensors (zwischen 3 und 10 Jahren) ab.

WAS BEDEUTET TPMS?

TPMS (Tyre Pressure Monitoring System) ist die englische Übersetzung des RDKS und wird im deutschen Sprachgebrauch oft als alternativer Begriff zum Reifendruckkontrollsystem verwendet.